Was denken die anderen?

Wie Sie sich von den Meinungen und Bewertungen von anderen frei machen.

 

Die Angst vor den Meinungen anderer hält Sie davon ab, voll und ganz bei sich zu bleiben und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.

 

1. „Warum ist es mir überhaupt so wichtig, was andere über mich denken?“

 

A. Es liegt an unserer Programmierung

Wir Menschen sind soziale Wesen. Es ist ein wichtiges psychologisches Grundbedürfnis, von anderen akzeptiert, respektiert, gemocht zu werden und dazu zu gehören.

Wenn wir unsere Evolutionsgeschichte betrachten, ist das auch gut so. Als wir noch Jäger und Sammler waren, hätten wir ohne unsere Gemeinschaft von Menschen, mit denen wir zusammengearbeitet und -gelebt haben, nicht überlebt. Sich anzupassen war eine Überlebensnotwendigkeit.

Inzwischen leben wir nicht mehr unter diesen Bedingungen. Aber die Instinkte und Bedürfnisse aus der Steinzeit sind bis heute präsent.

 

B. Es wird uns in die Wiege gelegt

Als wäre das nicht schon genug, werden die meisten von uns noch von Geburt an darauf trainiert, sich angepasst und erwartungskonform zu verhalten. Große Teile unserer Sozialisierung beruhen darauf.

Wir alle erinnern uns an Situationen, in denen uns als Kind beigebracht wurde, wie wir uns zu kleiden oder zu verhalten, was wir zu sagen oder zu tun haben, damit andere uns mögen und akzeptieren. Insbesondere Frauen bekommen diesen Druck früh zu spüren.

  • „Du musst immer liebenswürdig und brav sein, sonst wirst du überall anecken.“
  • „Es ist wichtig, dass du dich anpasst und das tust, was von dir erwartet wird. Keiner mag Unruhestifter.“
  • „Sei immer hilfsbereit und kümmere dich um andere.“
  • „Hör auf, dich so rebellisch zu verhalten. Mädchen tun so etwas nicht.“

Bei manchen von uns verläuft dieser Prozess intensiver als bei anderen. Wenn Sie das Gefühl haben, unverhältnismäßig viel Wert darauf zu legen, was andere Menschen von Ihnen halten, gehören Sie wahrscheinlich dazu.

Es kann sein, dass Ihnen an irgendeinem Punkt in Ihrem Leben vermittelt wurde, die Verbindung mit anderen und die Anerkennung von anderen sei etwas, das Sie sich erarbeiten müssen. Etwas, das Sie nur bekommen, wenn Sie die Erwartungen aller erfüllen und es allen recht machen. Die Schlussfolgerung, die Sie daraus gezogen haben, ist einfach, aber folgenschwer: „Wenn du dich anders verhältst als alle anderen, wirst du Probleme bekommen. Es ist immer besser, sich anzupassen und dazuzugehören.“ 

Dieser verinnerlichte Glaubenssatz heisst «Mach-es-allen-recht-Antreiber». Er kann so dominant werden, dass es Ihnen irgendwann wichtiger ist, was andere über Sie denken, als was Sie selbst von sich halten

  • Wenn Sie morgens vor dem Kleiderschrank stehen, überlegen Sie sich dreimal, was Sie anziehen, damit die Menschen, die Ihnen begegnen, Sie für gepflegt und stilvoll halten.
  • Nach einer Sitzung im Büro gehen Sie innerlich immer wieder durch, was Sie alles gesagt (oder nicht gesagt) haben– ständig besorgt, ob Ihre Kollegen Sie als nicht klug oder kompetent abstempeln könnten.
  • Auf Ihren Social Media Accounts landet grundsätzlich nur das Beste aus 47 Selfies (vielleicht noch «optimiert» mit einem Filter, der Sie hübscher und liebenswerter wirken lässt).

Kurz gesagt: Sie werden zu „Everybody’s Darling“.

 

2. Weshalb Sie sich weniger Sorgen über das zu machen brauchen, was andere über Sie denken  

A. Es interessiert keinen

Das klingt vielleicht erstmal hart, aber die Welt der anderen dreht sich nicht nur um Sie.

Sie können durch die Welt laufen und ständig darüber nachdenken, ob Sie gerade jemand verurteilt oder schlecht über Sie denkt.  

Die Psychologen Kenneth Savitsky, Nicholas Epley und Thomas Gilovich haben nachweisen, dass wir völlig überschätzen, wie viel und wie schlecht andere über uns nachdenken. Fakt ist:

  • Die Menschen, denen Sie in Ihrem Alltag begegnen, sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie überhaupt keine Zeit haben, länger als einen Moment (wenn überhaupt!) über Sie nachzudenken.
  • Und selbst wenn sie es tun, ist der Gedanke schneller wieder verflogen als Sie denken.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass jeder von uns im Durchschnitt mindestens 50.000 Gedanken pro Tag denkt.  Selbst wenn also jemand  bei oder nach einer Begegnung mit Ihnen zehn Mal über Sie nachdenkt, macht das nur 0,02 % seiner täglichen Gedanken aus.

  • Und genau wie sich Ihre Welt in erster Linie um Sie dreht, dreht sich die eines anderen vor allem um ihn.
  • So lange Sie also nichts tun, was einen direkten Einfluss auf ihn und sein Leben hat, ist es unwahrscheinlich, dass er überhaupt groß über Sie nachdenkt.

Es kann sein, dass Menschen in der U-Bahn kurz über Ihr Outfit oder Ihr Make-up nachdenken oder dass der Kollege auf der Arbeit sich über einen Satz wundert, den Sie beim Meeting sagen. Das ist vollkommen normal. Und vollkommen egal. Denn genau so schnell, wie der Gedanke in ihrem Kopf aufgetaucht ist, wird er auch wieder verschwinden. Es wird in keiner Weise einen Einfluss auf Sie und Ihr Leben haben.

Wieso also sollten Sie also Energie verschwenden, indem Sie sich Sorgen darüber machen oder dieser Meinung so viel Bedeutung beimisst, dass Sie Ihr gesamtes Leben danach ausrichten?

 

B. Was andere über mich denken, ist nicht meine Sache

Nehmen wir an, jemand denkt tatsächlich irgendetwas Negatives über Sie. Na und? Die Meinung eines anderen über Sie hat in der Regel sehr wenig mit Ihnen und sehr viel mit dem Anderen zu tun, nämlich mit seiner Vergangenheit, seinen Einstellungen, Erwartungen, Vorlieben und Abneigungen.

Wenn ich vor anderen spreche und einfach ich selbst bin, kann ich nicht beeinflussen, was die Teilnehmer von mir denken.

  • Manche werden mein Outfit unpassend finden, andere werden es lieben.
  • Einige wenige werden denken, ich hätte keine Ahnung und andere werden begeistert von dem sein, was ich sage.
  • Während manche mich vergessen, sobald sie den Raum verlassen, werden andere sich noch jahrelang an mich erinnern.
  • Manche werden alles, was ich ihnen mitteile, verstehen und für sich mitnehmen. Andere werden meine Worte nicht oder falsch verstehen.
  • Es wird Teilnehmer geben, die mich nicht mögen – weil ich sie an ihren nervigen Schwager oder ihren unangenehmen Kollegen erinnere. Andere werden mich mögen, weil ich ihrem Sohn oder ihnen selbst gleiche.

Alle meine Zuhörer und Zuhörerinnen bekommen genau die gleiche Version von mir und ich werde mein Bestes geben. Ihre Meinungen über mich werden sich trotzdem unterscheiden. Egal, was ich tue: Es wird immer Menschen geben, die mich gut und andere, die mich doof finden.

Wenn ich mir Sorgen über das mache, was andere über mich denken, liegt das Problem darin, dass ich mich an etwas klammere, worüber ich überhaupt keine Kontrolle habe. Auf die Spitze getrieben könnte ich sagen: Ich kann mir die größte Mühe geben oder vollkommen gleichgültig sein – es liegt nicht in meiner Hand, wie mein Gegenüber reagiert.

Sie können Menschen nicht davon abhalten, Sie zu bewerten. Aber Sie könne sich selbst davon abhalten, sich davon beeinflussen zu lassen.

Also seien Sie sich selbst. Stehen Sie ein für das, woran Sie glauben, was Ihnen wichtig ist und was Sie brauchen. Es wird sowieso immer Menschen geben, die anderer Meinung sind – warum also sollten Sie sich die Mühe machen und sich verstellen?

 

C. Wenn Sie frei und selbstbestimmt sein wollen, müssen Sie aufhören, sich Gedanken über die Meinung anderer zu machen

Vielleicht ist Ihnen gar nicht bewusst, wie stark Sie sich in Ihren Entscheidungen von anderen beeinflussen lassen:

  • Sie halten Ihre wahren Ansichten über ein Thema zurück, weil Sie denken, dass Ihr Gegenüber anderer Meinung ist oder sein könnte.
  • Sie geben Bedürfnisse und Wünsche vorschnell auf, weil Sie glauben, dass andere Sie dafür verurteilen.
  • Oder Sie tun etwas, was Sie eigentlich gar nicht wollen, weil Sie besorgt bist, dass andere Sie sonst als langweilig oder komisch taxieren könnten.

Aber all das tun Sie nicht wirklich wegen dem, was andere sagen oder tun. Sondern wegen Ihrer Sorge, was diese tun oder sagen könnten. Dadurch lassen Sie eine Menge Möglichkeiten vorbeiziehen, blockieren sich selbst und sind eher bemüht, hineinzupassen, als Ihr Leben zu gestalten wie Sie es wollen.

Sie verlieren im schlimmsten Fall den Zugang zu Ihrer inneren Stimme, weil Sie nur die Stimmen der anderen, hören (seien diese nun real oder nur in Ihrem Kopf). Und irgendwann wissen Sie gar nicht mehr, was Sie eigentlich wollen. Sie nehmen Ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr wahr und kennen Ihre Wünsche und Ziele nicht mehr. Sie leben irgendein Leben. Aber nicht mehr Ihres.

Wenn Sie aber stattdessen beginnen, Ihre Entscheidungen darauf zu abzustellen, was Sie fühlen und wollen, gewinnen Sie die unbezahlbare Freiheit, Sie selbst zu sein. Sie dürfen Ihr Leben so leben, wie Sie es für richtig halten, tun und sagen, wonach Ihnen gerade ist und was sich richtig anfühlt. Sie können endlich ehrlich zu Ihnen sein. Keine Anerkennung auf der Welt ist es wert, diese Freiheit aufzugeben.

„Es ist besser, für das gehasst zu werden, was Sie sind, als für das geliebt zu werden, was Sie nicht sind.»  – André Gide

 

3. Strategien, mit denen Sie in den Hintergrund treten lassen, was andere über Sie denken könnten

 

A. Beobachten Sie Ihr Denken kritisch

Wir Menschen tendieren zu Denkfehlern. Psychologen sprechen von kognitiven Verzerrungen. So entwickeln wir häufig negative Denkmuster und gehen vom Schlimmsten aus oder konzentrieren uns in einer Situation besonders auf die negativen Seiten, statt auf die positiven. Wir ziehen voreilige Schlüsse und verallgemeinern.

Wenn Sie sich Sorgen machen, was andere über Sie denken, schleichen sich wahrscheinlich auch bei Ihnen Denkfehler ein. Sie projizieren Ihre eigenen Unsicherheiten und Erwartungen auf andere. Hinter der Angst vor dem Urteil anderer stecken in vielen Fällen unsere eigenen Unsicherheiten. Sind Sie also besorgt, jemand könnte Sie bewerten oder ablehnen, bewerten Sie eigentlich sich selbst – und die andere Person gleich mit.

  • Sie nehmen an, dass das, was Sie tun, eine negative Beurteilung nach sich zieht, weil Sie glauben, dass es nicht angebracht ist.
  • Gleichzeitig gehen Sie davon aus, dass die andere Person die gleiche Meinung zu Ihrer Handlung hat und Sie auch dafür verurteilt.
  • Sie projizieren also Ihre eigenen Gedanken auf jemand anderen. Der Soziologe Niklas Luhmann hat dafür den Begriff der «Erwartungserwartung» geprägt.
  • Sie haben also eine bestimmte Erwartung darüber, was eine andere Person von Ihnen erwartet und Sie verhalten sich dementsprechend.
  • Diese Erwartung entspricht aber nicht zwangsläufig der Realität. Sie kann falsch sein.

Zum Beispiel gehen Sie davon aus, dass andere es unakzeptabel finden, wenn Sie eine Verabredung absagen, weil Sie zu erschöpft sind – obwohl Sie überhaupt nicht wissen, was die anderen über Ihre Absage denken. Sie könnten schließlich auch Verständnis dafür haben, dass Sie viel arbeiten und ab und zu Ihre Ruhe brauchen

Sie beurteilen also andere auf Basis von Halbwahrheiten und unvollständiger Information. Stellen Sie sich vor, Sie sehen ein Paar im Restaurant sitzen, das sich anschweigt. Sie denken, „Uff, das sind ja Langweiler».

  • Was Sie dabei nicht beachten, ist die Wahrnehmung des Paares.
  • Vielleicht empfinden die beiden die Situation ganz anders als Sie.
  • Vielleicht genießen sie die Stille zusammen oder Sie sind völlig auf ihr leckeres Essen fokussiert.

Wir neigen dazu, Menschen aufgrund einer konstruierten Realität zu beurteilen, die in unserem Kopf existiert. Diese ist aber nur eine Interpretation ihrer Realität. Jeder Mensch hat seine eigene.

So kann es auch sein, dass Sie jemand negativ für etwas beurteilt, was sich für Sie total stimmig und richtig anfühlt.

Umgekehrt können Sie sich ohne Ende Sorgen über eine mögliche Verurteilung einer Entscheidung machen, die Ihr Gegenüber bewundert und mutig findet.

Wenn Sie sich also das nächste Mal beobachten, wie Sie sich Sorgen darüber machen, was andere von Ihnen denken könnten, überlegen Sie sich, ob diese Sorgen wirklich berechtigt sind. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie einen Denkfehler machst.

Auch hier gilt: Machen Sie sich bewusst, wie unwichtig diese möglichen Gedanken der anderen sind.?

 

B. Was könnte der Worst Case sein?

Wenn Sie das nächste Mal vor der Entscheidung stehst, etwas zu tun, und Sie merken, dass Ihre Angst vor dem Urteil anderer Sie zurückhält, stellen Sie sich die Frage, was das Schlimmste ist, was passieren könnte. Nehmen wir an, Sie würden gerne in ein Fitnessstudio gehen und Sie trauen sich nicht, weil Sie die letzten 5 Jahre keinen Sport gemacht und ein paar Kilos zugelegt haben. Was kann passieren, wenn Sie es trotzdem tun?

  • Sie werden schwitzen und wahrscheinlich nicht gerade top gestylt aussehen und ja, Menschen werden Sie in diesem Zustand sehen.
  • Vielleicht schaut Sie jemand etwas seltsam an.
  • Im schlimmsten Fall lässt irgendein Fremder einen blöden Kommentar fallen oder lacht über Sie.

Doch ist das wirklich so dramatisch?  Es mag unangenehm sein und ja, vielleicht tut es auch für einen kurzen Moment ein bisschen weh, aber mehr nicht. Sie müssen sich davon nicht unterkriegen lassen. Sie können darüberstehen.

Wenn Sie sich dieses Worst-Case-Szenario ausgemalt haben und festgestellt haben, dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist, so dass Sie es in Kauf nehmen können, kommt die zweite, viel wichtigere Frage:

Was ist das Schlimmste, was passieren könnte, wenn ich mich aus Angst vor dem Urteil anderer davon abhalten lasse, das zu tun, was mir gut tut oder mich freut?

  • Ich gehe nicht ins Fitnessstudio, obwohl ich gerne wieder trainieren würde.
  • Das frustriert mich so sehr, dass ich die Idee mit dem Sport gleich ganz bleiben lasse.
  • Ich fühle mich schlapp und unwohl in meinem Körper, was meine Selbstzweifel verstärkt und meinen inneren Kritiker freut.
  • Im schlimmsten Fall entwickle ich sogar Beschwerden, die ich mit ausreichender körperlicher Bewegung womöglich hätte vorbeugen können.

Wie traurig ist es, dass wir uns von einer irrationalen Angst davon abhalten lassen, das zu tun, was wir möchten, was uns voranbringt, gut tut und uns erfüllt? Wir kosten unser Leben nicht voll aus, halten uns zurück und verpassen Gelegenheiten, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, uns Sorgen zu machen, was irgendwelche für uns oft völlig irrelevanten Menschen über uns denken könnten. Ist es das wirklich wert?

Und wenn es um Menschen geht, die Ihnen besonders nahestehen? Dass Ihnen ihre Meinung wichtig ist, ist in Ordnung. Sie können sich ihre Ansichten und Ratschläge anhören und selbst bestimmen, ob Sie sie in Ihre Entscheidung einfließen lassen wollen. Wichtig ist nur, dass es am Ende Ihre Entscheidung ist und bleibt. Wenn Sie etwas wirklich tun (oder nicht tun) wollen, lassen Sie sich von nichts und niemandem davon abhalten.

Es ist besser, wenn Sie auf Ihr Leben zurückschauen und sagen können, «Ich kann gar nicht glauben, dass ich das wirklich gemacht habe» als «Hätte ich es doch getan».

 

C. Was ist Ihnen wirklich wichtig?

Wahrscheinlich fragen Sie sich, wie es Ihnen gelingt, so selbstbewusst und sicher hinter Ihren Entscheidungen zu stehen, auch wenn Ihr Gegenüber anderer Meinung ist. Die Antwort darauf finden Sie, wenn Sie sich klar sind:

  • Was ist Ihnen wichtig im Leben?
  • Nach welchen Grundsätzen wollen Sie leben?
  • Welche Eigenschaften und Einstellungen schätzen Sie am meisten?

Ihre persönlichen Werte zu kennen, ist wie eine Taschenlampe, die Ihnen Orientierung gibt, während Sie nachts durch den stockdunklen Wald irren.

Wenn Sie schwierige Entscheidungen treffen müssen, können diese Sie leiten und Ihnen ein Gefühl von Sicherheit geben, das Sie dagegen wappnet, in Scham oder Selbstzweifeln zu versinken, sobald jemand Ihre Entscheidung hinterfragt (oder Sie aus irgendeinem Grund erwarten, er oder sie würde so denken).

  • Gehört Mut zu Ihren Grundwerten, müssen Sie sich nicht so viele Sorgen zu machen, ob jemand Ihre Aussagen zu „gewagt“ findet. Vielleicht ist es das, na und? Sie wissen, sie sind mutig und es ist Ihnen wichtig, mutig durchs Leben zu gehen.
  • Wenn Ihnen Freiheit besonders wichtig ist, können Sie die fragenden Blicke oder zweifelnden Kommentare viel leichter ignorieren, nachdem Sie Ihren Job gekündigt haben, um sich selbstständig zu machen.
  • Setzen Sie in Ihrem Leben auf Authentizität, können Sie Ihre Meinungen und Weltanschauungen auch auf die Gefahr hin äußern, dass jemand Ihnen widerspricht. Denn Ihnen ist es wichtiger, Sie selbst zu sein, als überall gut anzukommen.
  • Spielt Ich-Zeit eine wichtige Rolle für Sie, können Sie Nein sagen, wenn jemand Ihre Zeit beanspruchen will, statt sich von der Angst leiten zu lassen, als Egoist wahrgenommen zu werden.

Nehmen Sie sich Zeit und schreiben Sie Ihre wichtigsten Werte auf. Sie zu kennen, wird Ihnen einen großen Teil Ihrer Angst nehmen und die Urteile und Bewertungen anderer relativieren.

 

D. Selbstwertschätzung und Selbstakzeptanz

 

Wenn Sie sich selbst mit all Ihren guten und schwierigen Seiten annehmen, können Ihnen die Meinungen anderer nicht mehr anhaben. Das geht nicht ohne eine wohlwollende, unterstützende, geduldige und nachsichtige Haltung gegenüber sich selber.

Quelle: https://soulsweet.de/was-andere-ueber-mich-denken/

 

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